HERZLICH WILLKOMMEN

Wir sind ein Verein von professionellen Illustratorinnen und Illustratoren. Unser Ziel ist es, die Arbeit unserer Mitglieder zu präsentieren und so Illustration in der Schweiz einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Unsere Anliegen sind die Förderung guter, professioneller Arbeit und der fachliche Austausch zwischen den Mitgliedern.

Sie suchen eine/n Illustrator/in?
Die Plattform enthält Arbeitsbeispiele und den direkten Kontakt zu den jeweiligen Illustratorinnen und Illustratoren. Anhand der Suchfilter können Sie schnell den oder die passende/n Zeichner/in finden. Für eine Anfrage oder Buchung setzen Sie sich bitte direkt mit der entsprechenden Person in Verbindung.

Der Verein ist keine Agentur und nimmt keinen Anspruch auf Gewinnbeteiligung an generierten Aufträgen.

Abwechslung im Home Office und Unterhaltung für Kinder und Erwachsene während der Corona Krise
Nach dem erfolgreichen 1. Band des Ausmalheftes (download) von Illustratorinnen und Illustratoren Schweiz und der Verlängerung des Lockdowns durch den Bund, haben wir uns nochmals zusammengetan und wie wild gezeichnet. Daraus ist der 2. Band unseres Ausmalheftes entstanden: Das Ausmalheft #2 ist nun gratis zum Download bereit!
Wir hoffen, dass auch diese Ausgabe euren Kinder oder auch euch Erwachsenen viel Freude im Homeschooling oder Homeoffice bereiten wird.

Aktivmitglied des Vereins kann werden, wer berufsmässig als Illustrator/in arbeitet und ihren/seinen Arbeitssitz in der Schweiz hat. Für detaillierte Informationen zum Aufnahmeverfahren und der Mitgliedschaft lesen Sie bitte die Statuten und das Reglement des Vereins.

Aufnahmebedingungen- und verfahren in Kürze

1. Wer Mitglied des Vereins werden will, bewirbt sich mit dem Online-Bewerbungsformular, 8 aktuellen, repräsentativen Werken und dem Link zur eigenen Webseite – einer eigenen professionellen Webpräsenz mit aktuellem Portfolio. Mindestens 6 der hochgeladenen Arbeiten, sind im Auftragsverhältnis entstanden und dürfen nicht älter als 3 Jahre sein.

2. Ein vom Vorstand ernanntes Gremium prüft das Bewerbungsdossier und entscheidet über die Aufnahme des Bewerbers oder der Bewerberin. Der Verein behält sich vor, nicht jede/n Bewerber/in aufzunehmen.

3. Ende der Anmeldefrist ist jeweils der 31. Oktober. Das Aufnahmeverfahren findet  im November statt. Bei Annahme gilt die Mitgliedschaft ab dem 1. Januar des darauffolgenden Jahres.

4. Der/die Bewerber/in erhält innerhalb von 15 Tagen nach Ablauf der Anmeldeperiode über den Jury-Entscheid informiert. Bewerber/innen müssen per E-Mail kontaktierbar sein. (Bitte beachten Sie, dass wir als ehrenamtliche Organisation nicht die Kapazität haben, Ihnen ein detailliertes Feedback zu Ihrer Bewerbung zuzustellen). Angenommene Bewerber/innen müssen das Reglement und die Statuten des Vereins akzeptieren.

5. Einzelmitglieder bezahlen einen jährlichen Beitrag in der Höhe von CHF 125.– (detaillierte Preise finden Sie im Reglement). Neu aufgenommene Vereinsmitglieder erhalten nach Eingang des ersten Mitgliederbeitrags Zugang zu ihrem persönlichen Online-Portfolio.

Zum Anmeldeformular …
Die Online-Bewerbung für eine Mitgliedschaft ist ab sofort möglich. Sie gilt für das nächste Aufnahmeverfahren und läuft bis November 2020 (genaues Datum wird bekannt gegeben).

Portfoliopflege / Update
Um die Aktualität der Webseite zu gewährleisten, sind die Aktivmitglieder verpflichtet, ihr Portfolio mindestens einmal im Jahr upzudaten.

Sorgfaltspflicht
Es dürfen keine diskriminierenden, anstössigen oder für den Verein nachteiligen Inhalte auf die Webseite gesetzt werden. Jedes Mitglied haftet für die Inhalte seines Portfolios allein. Der Verein übernimmt keine Haftung für Portfolioinhalte sowie für die Inhalte externer Links.

Copyright
1. Jedes Mitglied behält, wenn nichts anderes angegeben ist, das Copyright für alle Inhalte und Dokumente (Texte, Grafiken, Designs) seines Portfolios.
2. Marken wie Firmennamen, Domainnamen, Warennamen, Produktbezeichnungen, Marken und andere geschützte Bezeichnungen sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer, auch wenn sie nicht entsprechend gekennzeichnet sind.

Januar 2020
Externes Jurymitglied: Marina Bräm
Vereinsmitglieder: Silvan Borer, Annina Burkhard
Vorstandsmitglieder: Luigi Olivadoti, Jasmin Huber

Juli 2019
Externes Jurymitglied: Sandro Nicotera
Vereinsmitglieder: Stephan Schmitz, Roger Zürcher
Vorstandsmitglieder: Philip Schaufelberger, Nadja Baltensweiler

Januar 2019
Externes Jurymitglied: Lea Truffer
Vereinsmitglieder: Nicolas Bischof, Adam Vogt
Vorstandsmitglieder: Luigi Olivadoti, Philip Schaufelberger, Nadja Baltensweiler

Juli 2018
Externes Jurymitglied: Martina Walthert von Völlm + Walthert
Vereinsmitglieder: Samuel Jordi, Nicolas Kristen
Vorstandsmitglieder: Nadja Baltensweiler, Eva Rust

Januar 2018
Externes Jurymitglied: David Basler from Edition Moderne
Vereinsmitglieder: Tom Künzli, Janine Wiget
Vorstandsmitglieder: Anna Haas, Luigi Olivadoti

Juli 2017
Externes Jurymitglied: Hans Ten Doornkaat vom Atlantis Verlag
Vereinsmitglieder: Anja Denz, Michael Raaflaub
Vorstandsmitglieder: Anna Haas, Eva Rust

Januar 2017
Externes Jurymitglied: Peter Kruppa, Art Director von Infel Corporate Media
Vereinsmitglieder: Diego Balli und Nadja Baltensweiler
Vorstandsmitglieder: Corina Vögele und Roger Zürcher

Juli 2016
Externes Jurymitglied: Bettina Klossner, Art Director von TBWA
Vereinsmitglieder: Luigi Olivadoti und Res Zinniker
Vorstandsmitglieder: Eva Rust und Roger Zürcher

Januar 2016
Externes Jurymitglied: Christian Haas von der Raffinerie für Gestaltung
Vereinsmitglieder: Stephan Schmitz, Uwe Stettler
Vorstandsmitglieder: Anna Haas, Roger Zürcher

Juli 2015
Externes Jurymitglied: Simon Kassewalder von Menu Drei
Vereinsmitglieder: Patrick Bonato, Philip Buerli
Vorstandsmitglieder: Eva Rust, Corina Vögele

Januar 2015
Externes Jurymitglied: Crafft
Vereinsmitglied: Alice Kolb
Vorstandsmitglieder: Anna Haas, Eva Rust, Roger Zürcher

Illustratorinnen und Illustratoren Schweiz dankt für die Partnerschaft mit:

Bildwurf Kinowerbung

Grussformat: Mitglieder erhalten 20% Vergünstigung

How the fuck do I survive: ist eine Plattform von Illustratoren für Illustratoren, mit allen grundlegenden Infos zur Selbstständigkeit in diesem Bereich, kostenlos. Denn hier geht es um Transparenz und Unterstützung untereinander.

Illustratorinnen und Illustratoren Schweiz und Autillus stellen folgende AGB für ihre Mitglieder zur freien Verfügung:

Deutsch: AGB und Offertenbausteine  ↓ Download hier

Français: CGV et elements constitutifs du devis accompagnant les cgv ↓ Download ici

English: General Terms and Conditions (GTCs) and Offer components (annex to the GTCs) ↓ Download here

Möchtest du 3-4x jährlich den Illustratorinnen und Illustratoren-Schweiz Newsletter erhalten?

Danke!

Illustratorinnen und Illustratoren Schweiz
Kanzleistrasse 151
8004 Zürich

Vorstand und Ressorts:
Nadja Baltensweiler, Präsidentin, Interne/externe Angelegenheiten
Anna Haas, Webseite
Luigi Olivadoti, Social Medias
Jasmin Huber-Baumann, Finanzen
Benjamin Hermann, Newsletter

Für allgemeine Fragen zum Verein:
welcome@illustratoren-schweiz.ch

Für Aufträge kontaktieren Sie bitte die Illustratoren direkt – die Kontaktangaben finden Sie im jeweiligen Portfolio.

 

Konzept und Gestaltung:
Anna Haas

Programmierung:
Thibault Brevet

Ehemalige Vorstandsmitglieder:
Philip Schaufelberger (Präsident, Webseite), 2018–2019
Nicholas Bischof (Finanzen), 2018–2019
Anna Haas (Präsidentin, Webseite), 2014–2018
Eva Rust (Interne Angelegenheiten), 2014–2018
Corina Vögele (Finanzen), 2014–2017
Roger Zürcher (Externe Angelegenheiten), 2014–2017

Gründungsmitglieder:
Anna Haas
Regina Vetter
Corina Vögele

Regina Vetter

Das Interview fand im November 2019 statt.

«Eigentlich zeichne ich Karikaturen, seit ich siebzehn bin.»

Hallo Regina, kannst du dich kurz vorstellen?
Ich habe Anfang der 90er Grafik-Design in München studiert und danach in deutschen und Schweizer Werbeagenturen als Grafikerin gearbeitet. Seit 2008 arbeite ich als freiberufliche Illustratorin für verschiedenste Kunden wie Werbeagenturen, Magazine und Organisationen. Mein Schwerpunkt liegt im Illustrieren von eher realistischen Sujets; seit etwa zwei Jahren beschäftige ich mich mit der Malerei von Portraitkarikaturen.

An dieser Stelle herzliche Gratulation zu deinem 2. Platz in der Kategorie „Humor Portrait“ an den World Humor Awards!
Das fühlt sich sicher toll an, eine solch internationale Anerkennung zu erhalten?
Danke und klar, das fühlt sich natürlich gut an. Richtig spannend fand ich allerdings die Tatsache, dass ich an der Preisverleihung in Norditalien Cartoonisten und Karikaturisten aus Ländern wie dem Iran, Jordanien, Brasilien oder Norwegen getroffen habe. Gespräche mit Zeichnern aus anderen Ländern erweitern den eigenen Horizont – es wurde mir aber auch wieder bewusst, wie gut man es in der Schweiz in Sachen Demokratie und Meinungsfreiheit hat. Sehr lehrreich war für mich der Austausch mit Zeichnern, die einen ganz anderen künstlerischen Stil verfolgen als ich. Der Preis, die Ausstellung und die Menschen – das hat mich sehr motiviert!

Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei dir aus?
Ich setze mich kurz vor neun an den Computer und checke als erstes den Kalender. Für originelle Ideen gehe ich gern ausser Haus, zB in den benachbarten Wald. Mein Arbeitstag kann oft lang werden – vor allem bei der Arbeit an aufwendigen Portraitkarikaturen habe ich echte Mühe, aufzuhören und den Computer abzuschalten.

Wie muss man sich deine Arbeitssituation vorstellen? Arbeitest du in einem Atelier?
Ich beneide jeden Kollegen, der in einem Atelier arbeitet! Vor der Geburt meiner Tochter hatte ich einen separaten Büroraum in unserer Wohnung, den ich zu Gunsten eines Kinderzimmers räumen musste. Seither werkle ich in einer kleinen Ecke im Wohnzimmer vor mich hin. Hoffentlich ergibt sich in Zukunft mal die Gelegenheit für ein nahe gelegenes Atelier mit guten Kollegen!

Woran arbeitest du momentan?
Momentan arbeite ich an Karikaturportraits für Firmenweihnachtskarten, daneben habe ich Bestellungen für Privatpersonen als Weihnachtsgeschenk. Dazu kommen realistische Personenillustrationen für eine Werbeagentur. Ausserdem hat mein einziger, jährlicher Grafikjob wieder begonnen: die Erstellung eines Geschäftsberichts für eine grössere Firma. Längerfristigere Projekte sind rd. 20 Cartoons und Karikaturen für eine Ausstellung in Österreich im März/April 2020. Und sollte mir je langweilig werden, beteilige ich gern an internationalen Karikatur-Wettbewerben.

Du gestaltest – wie erwähnt – viele Karikaturen/ humoristische Portraits: wie kam es dazu?
Eigentlich zeichne ich Karikaturen, seit ich 17 bin. Mich haben Karikaturen, Cartoons und satirische Illustrationen schon immer fasziniert. Leider habe ich diese Gattung zugunsten von Comics und Werbeillustrationen für mehr als 20 Jahre vernachlässigt. 2017 brachte mich ein Artikel in der Comiczeitschrift „Comixene“ darauf, mich an der Eurocature in Wien anzumelden (das ist ein rd. fünftägiger Workshop/Ausstellung/Wettbewerb im Bereich Portraitkarikatur) . Seither bin ich schwerstabhängig.
Es war dann kurioserweise der Zürcher Verleger Rene Lehner, der im Dezember 2018 eine gemalte Karikatur des belgischen Tim-und-Struppi-Zeichners Hergé für das Februar-Cover der „Comixene“ bestellte. Für den Wettbewerb an der Eurocature habe ich diese Karikatur modifiziert und damit den 3. Platz in der Gattung „Studiopiece“ belegt. Drei Monate später mit derselben Karikatur noch den 2. Platz an den World Humor Awards – das war ein recht erstaunliches und erfolgreiches Jahr für mich.

Verfolgst du mit den Portraits – neben deiner Passion und der tollen Ausstellung die demnächst in Bern stattfindet – ein längerfristiges Ziel/Produkt auf das wir uns freuen dürfen?
Ich befürchte, dass Portraitkarikaturen, speziell in der Schweiz und in Deutschland, ein extremes Nischenprodukt ist. Im Angelsächsischen Bereich sieht das anders aus: dort sieht man immer wieder aufwendig gemalte, satirische Karikaturen auf Covern von renommierten Zeitschriften.
Ein längerfristiges Ziel ist es natürlich, dass ich meine satirische Malereien in geeigneten Medien publizieren kann. Bis dahin werde ich Ausstellungen machen, an Wettbewerben teilnehmen und Workshops besuchen. Es bleibt also spannend.

Wer sich dein Portfolio oder deine Webseite ansieht, bemerkt schnell das du noch anderen Projekten und Aufträgen nachgehst: Dürfen wir diesbezüglich über deinen Gestaltungs-Prozess reden? Wenn ein neuer Auftrag in deine Mailbox flattert: was folgt dann?
Grundsätzlich kommt als erstes immer eine Skizzendurchgang. Anhand von diesem bespreche ich mit dem Kunden, ob es in die richtige Richtung geht. Meist folgt noch ein zweiter, kolorierter Skizzendurchgang, bei dem auch der gewünschte Humor/Gesichtsausdruck usw. ersichtlich ist; danach erstelle ich die druckfertige Reinzeichnung. Manchmal geht es leicht von der Hand, manchmal entwickelt sich ein Kundenauftrag zu einem schwierigen Hürdenlauf. Das werden erstaunlich oft die besseren Arbeiten, obwohl ich das anfangs nicht vermutet hätte.

Kannst du uns eins deiner Projekte vorstellen und erklären?
Dann erklär ich Euch doch kurz diese besagte Hergé-Illu, nachdem ich schon so viel darüber gesprochen habe: Bestellt wurde eine detailliert gemalte Portraitkarikatur des Zeichners. Nach einer Skizzenphase mit drei Varianten entschied sich der Kunde für eine Nahaufnahme, in der aber auch eine Hand ersichtlich ist, die eine Skizze hält. Danach diskutierten der Kunde und ich verschiedene Farbvarianten, bei denen die dunkelrote gewann, weil sie die auffälligste war. Nachdem alles geklärt war, konnte ich die Illustration fertigstellen: dazu benutze ich das Programm Painter 2018, das gefühlte 5000 Malwerkzeuge hat und mich immer wieder erstaunt…. Für die Eurocature wollte ich zwar die Karikatur benutzen, aber in erheblich edler und mit etwas mehr Tiefe: Deshalb erstellte ich im Schattenwurf der Portraitkarikatur Hergés ganze Lebensgeschichte, gezeichnet im Stil der Ligne Claire. Es brauchte viel Tüftelei und gefühlte 100 Ebenen, bis ich zufrieden war: mal war das Comic zu dominant, mal ist es abgesumpft. Dann gab es viele Detailfragen zu Gebäuden, Fotos aus jungen Jahren usw. Das waren Momente zwischen übelster Selbstquälerei und überglücklichsten Momenten.

Du arbeitest ja ausschliesslich digital: was ist für dich der gestalterische Reiz an der digitalen Arbeitsweise?
Für Kunden arbeite ich ausschliesslich digital: es ist für mich erheblich effizienter als eine analoge Arbeitsweise: ich kann Herumprobieren, notfalls 50 Ebenen einbauen und das Ganze ohne grossen Aufwand immer wieder umgestalten. Mit Painter kann ich Malerei ganz gut simulieren und niemand beschwert sich über den Terpentingestank im Wohnzimmer….

Privat und an Workshops male ich gerne mit Oel auf Leinwand, was die erheblich sinnlichere Variante darstellt: man taucht einen Pinsel in die Farbe, kreiert Strukturen auf eine Leinwand und atmet den Geruch der Farben ein. Diese Technik braucht Zeit, es braucht Zeit, sich eine Strategie zurechtzulegen, wie man was wohin malt. Das ist schon eine andere Baustelle als das klinisch perfekte digitale Arbeiten.
Persönlich finde ich, dass es der digitalen Malerei ziemlich weiterhilft, wenn man weiss, wie die analoge funktioniert.

Was gefällt dir an der Zusammenarbeit mit einem Kunden?
Einige meiner Kunden haben die Gabe, mehr aus mir herauszuholen, wie ich selbst erwartet habe. Es gibt Bildredaktoren und Artdirektoren, die mich mit ihren Wünschen und Vorstellungen aus meiner Komfortzone holen und mich zu Höhenflügen animieren können. Der Idealfall ist, wenn eine Zusammenarbeit zu einem besseren Ergebnis führt.

Was inspiriert dich und was treibt dich an?
Ich liebe es, zu tüfteln und auszuprobieren. Das betrifft vor allem Portraitkarikaturen – das ist für mich wie das Lösen eines dreidimensionalen Rätsels: am Schluss möchte ich die grösstmögliche Erkennbarkeit bei grösstmöglicher Abweichung vom realen Gesicht erreichen. Und letztendlich freut es mich, wenn jemand über eine meiner Illustrationen schmunzeln kann.

Im Rahmen deiner Ausstellung bietest du – in Zusammenarbeit mit Erlesen und dem Verein Lernwerk Bern – einen Workshop zu Portraitkarikaturen an: ist gestalterisches Wissen vermitteln etwas dem du nebenbei auch gerne Zeit widmest?
Ehrlich gesagt ist das erst das zweite Mal, das ich einen Workshop halte. Das macht mir viel Spass, aktiv bewerben würde ich das aber wahrscheinlich nicht.

Was wäre dein Traumauftrag?
Frau Vetter, erstellen Sie bitte im nächsten Jahr diese 30 Portraitkarikaturen in einem Stil, der zur jeweiligen Person passt. Wir bringen das dann als Buch heraus.

Gibt es ein Buch, ein Werk oder gar Manifesto das dich in deiner gestalterischen Arbeit geprägt hat?
Es gibt ein Buch, das mich geprägt hat, allerdings nicht gestalterisch, sondern inhaltlich: In den 90ern lebte ich in München und kam zufällig in eine Cartoon-Ausstellung am Marienplatz. Die Ausstellung hat mich umgehauen! Seither habe ich immer davon geträumt, auch so etwas zu machen. Von dieser Ausstellung gab es einen Katalog (Karikatur & Satire von Walter Koschatzky), der für mich seinerzeit sehr, sehr teuer war. Aber nun steht er seit Jahrzehnten in meinem Regal und ich schau ihn immer wieder gern an.

Was kommt als nächstes für dich?
Eine Sache, die ich noch fertigzeichnen möchte, ist ein Comicbuch über eine sechsmonatige Motorradreise durch Osteuropa. Eigentlich bin ich mit dem Projekt schon recht weit gekommen, hab aber irgendwann einmal aufgehört. Das würde ich gerne wieder weiterillustrieren.

 

 

Links:
http://www.regina-vetter.ch

 

.

Photo credit: Regina Vetter

Photo credit: Regina Vetter

Photo credit: Regina Vetter

NEWS

06.07.

Portfolio

Update
Silvan Borer
02.07.

Portfolio

Update
Cécile Giovannini
01.07.

Portfolio

Update
Patrick Oberholzer
30.06.

Portfolio

Update
Anna-Lea Guarisco
30.06.

Portfolio

Update
Anna-Lea Guarisco
30.06.

Portfolio

Update
Anna-Lea Guarisco
30.06.

Portfolio

Update
Anna-Lea Guarisco
29.06.

Portfolio

Update
Michael Raaflaub
25.06.

Portfolio

Update
opak
23.06.

Portfolio

Update
Brigitta Garcia Lopez
23.06.

Portfolio

Update
Benjamin Hermann
23.06.

Portfolio

Update
Benjamin Hermann
21.06.

Portfolio

Update
Brigitta Garcia Lopez
18.06.

Portfolio

Update
Andreas Lori
18.06.

Portfolio

Update
Andreas Lori
18.06.

Portfolio

Update
Andreas Lori
18.06.

Portfolio

Update
Andreas Lori
18.06.

Portfolio

Update
Andreas Lori
13.06.

Portfolio

Update
Silvan Borer
12.06.

Portfolio

Update
Oreste Vinciguerra
11.06.

Portfolio

Update
Jenya Hitz
11.06.

Portfolio

Update
Jenya Hitz
09.06.

Portfolio

Update
Luigi Olivadoti
09.06.

Portfolio

Update
Luigi Olivadoti
09.06.

Portfolio

Update
Luigi Olivadoti
09.06.

Portfolio

Update
Luigi Olivadoti
09.06.

Portfolio

Update
Luigi Olivadoti
09.06.

Portfolio

Update
Nadine Spengler
09.06.

Portfolio

Update
Nadine Spengler
09.06.

Portfolio

Update
Leila Merkofer
09.06.

Portfolio

Update
Tom Künzli
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Andreas Gefe
08.06.

Portfolio

Update
Nino Christen
08.06.

Portfolio

Update
Nino Christen
08.06.

Portfolio

Update
Nino Christen
08.06.

Portfolio

Update
Nino Christen
08.06.

Portfolio

Update
Nino Christen
08.06.

Portfolio

Update
Nino Christen
08.06.

Portfolio

Update
Sarah von Blumenthal
08.06.

Portfolio

Update
Sarah von Blumenthal
05.06.

Portfolio

Update
Patrick Bonato

AGENDA

Juli

KIOSK


Gratis Ausmalheft #2

Gratis Ausmalheft #1
Stefanie Beyeler
Kinderbuch: Familie Zappel
Benjamin Hermann
Adventskalender
Becky M
Herz über Kopf
Becky M
Cocktail I
Eva Rust
Klirrr Vasen
Philip Schaufelberger
Random Escapades – A Collection of Short Stories
Michael Meister
Interiors
Anja Wicki
The Meaning of Life
Nadja Baltensweiler
Illustrierte Aufklärungspublikation – So sieht’s aus bei der Frau
Gabi Kopp
Das persische Kochbuch
Gabi Kopp
Das Istanbul Kochbuch
Gabi Kopp
Kochbuch Meze ohne Grenzen
It's Raining Elephants
hoi Keramik
Patrick Bonato
Das bunte Buch verhaltensgestörter Tiere
Daniela Rütimann
Lilo und Balz-Buch
Samuel Jordi
stattPlan
Samuel Jordi
Stadtsichten
Anja Denz
Rainforest
Stefanie Beyeler
Die Prinzessin, die immer dünner wurde

Artbook Pierangelo Boog

Ramen Knitwear – limited edition of 25

Ceramics